Kategorie: Bildinhalt: Tier

Making-of einer Fotomontage –
Stock-Bilder in freien Fotoprojekten nutzen (1)

22.11.2018    

Beide schauen einander tief in die Augen. Die Szene strahlt Harmonie aus. Das junge Mädchen und der Papagei scheinen einander zu vertrauen. Papageien gelten als sehr intelligent und den Menschen nahestehend. Vielleicht wirken die beiden deswegen so einträchtig.

Gedankenaustausch mit Papagei<br />Fotos: ©Christian Maurer -, ©Robert Kneschke - stock.adobe.com; L.Wiese<br />Montage: L.Wiese

Gedankenaustausch mit Papagei
Fotos: ©Christian Maurer -, ©Robert Kneschke – stock.adobe.com; L.Wiese
Montage: L.Wiese

Ich wollte immer schon ein Bild machen, das all dies ausdrückt. Im Zoo hatte ich bereits Papageien im Profil fotografiert. Aber die dazu passende junge Frau fehlte. Leider bin ich kein Porträtfotograf. Aber mit Stock-Bildern müsste mir das doch eigentlich gelingen.

So einfach war es jedoch nicht. Ich berichte in diesem Making-of, was gut lief aber auch über die unerwarteten Schwierigkeiten.

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Einsatz von Stock-Bildern in freien Fotoprojekten –
der schnellere Weg zur gewünschten Bildaussage (3)

24.09.2018    

Haben sich meine Erwartungen bei der Verwendung von Stock-Fotos erfüllt? Der Aufwand ist doch höher als erwartet. Bei der Suche geht Zeit drauf. Die Fotos müssen stärker angepasst werden. Wenn ich selbst gezielt für eine spätere Montage fotografiere, kann ich viel Aufwand bei der Bildbearbeitung einsparen. Auch wenn ich vorhandenes eigenes Material verwende, geht die Montage meist schneller, weil ich beim Fotografieren hartes Licht vermeide. Aber einen riesigen Vorteil habe ich durch Stock-Fotos. Ich erhalte Bilder, die in meinem Portfolio fehlen und die ich auch nur mit sehr viel Aufwand produzieren könnte.

Zwiegespräch mit LöweFotos: ©Eric Issele -, ©eyeQ - stock.adobe.com; L.Wiese<br />Montage: L.Wiese

Zwiegespräch mit Löwe
Fotos: ©Eric Issele -, ©eyeQ – stock.adobe.com; L.Wiese
Montage: L.Wiese

Bildredakteure verwenden heute gerne kostengünstiges Stock-Material. Sind die Bilder aus dem Adobe-Stock aber auch für freie Fotoprojekte geeignet?

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Einsatz von Stock-Bildern in freien Fotoprojekten –
der schnellere Weg zur gewünschten Bildaussage (2)

03.09.2018    

Im letzten Beitrag hatte ich beschrieben, wie ich das gewünschte Bild skizzierte und im Adobe-Stock ein Löwenbild aussuchte. Als nächstes muss ich einen passenden Kontrahenten finden. Schreiende Männer gibt es anscheinend genügend. Ich finde nach relativ kurzer Zeit mehr als 10 Exemplare. Ich nehme einen mit sehr starkem Kontrast vor dunklem Hintergrund.

Schreiender Mann©eyeQ - stock.adobe.com

Schreiender Mann
©eyeQ – stock.adobe.com

Für den Hintergrund will ich ein eigenes Foto verwenden. Beim anschließenden Entwurf erlebe ich einige Überraschungen.

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Einsatz von Stock-Bildern in freien Fotoprojekten –
der schnellere Weg zur gewünschten Bildaussage (1)

13.08.2018    

Mensch und Tier begegnen sich. Sie schauen sich direkt in die Augen. Die Köpfe sind ungewöhnlich nah beieinander. Die Stimmung ist emotional aufgeladen …

Zwiegespräch mit Löwe<br />Fotos: ©Eric Issele -, ©eyeQ - stock.adobe.com; L.Wiese<br />Montage: L.Wiese

Zwiegespräch mit Löwe
Fotos: ©Eric Issele -, ©eyeQ – stock.adobe.com; L.Wiese
Montage: L.Wiese

Ich wollte immer schon solche Bilder machen. Wenn ich Tiere fotografierte, kam dieser Gedanke wieder hoch. Tiere im Profil waren für mich eine leichtere Übung aber an den Menschenporträts scheiterte es. Ich bin kein Porträtfotograf. Also verschob ich mein Vorhaben immer wieder.

Wie so häufig half mir ein Zufall. Ich gewann beim Adobe Wettbewerb Lizenzen für 200 Stock-Bilder. Super! Damit sollte ich doch meine Vorstellungen über die Bilderserie mit Mensch und Tier realisieren können.

Doch so einfach war das nicht. Ich machte überraschende Erfahrungen bei der Suche nach geeigneten Fotos. Auch bei der Montage der Bilder stellten sich mir unerwartete Hindernisse in den Weg.

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Keine Sau interessiert sich für mich –
wie Amateurfotografen Anerkennung gewinnen

31.05.2017     2 Kommentare

Was passiert jetzt mit meinen Fotos? Sie schlummern auf der Festplatte des PCs oder sind irgendwo im Smart Phone versteckt. Alle Amateurfotografen möchten ihre Bilder zeigen. Doch wie erreicht man ernsthaft interessierte Betrachter?

Lieblingsfarbe Blau

Lieblingsfarbe Blau

Jeder Amateurfotograf landet nach der Anfangseuphorie bei dieser Frage. Meist geht es innerhalb der Familie und im engeren Bekanntenkreis los. Der Hobbyfotograf freut sich über die ersten positiven Anmerkungen aber irgendwie fehlt ein fundiertes Feedback, das einen weiterbringen könnte. Die kurzen Shows am PC-Monitor oder Smartphone-Display sind letztlich doch unbefriedigend.

Und dann kommt auch noch die falsche Reaktion. Alle wollen z. B. immer nur die lieben Tierbilder sehen, an denen man sich auch mal versucht hat. Das fiel mir besonders bei dem Bild mit den Wellensittichen auf. Das kam an. Die aus meiner Sicht ernsthafteren Fotos interessierten keine Sau.

Wo kriegt man ein fachkundiges und ehrliches Feedback? Im Fotoclub? In den sozialen Medien? Bei Wettbewerben?

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Zu Ostern Katzenbilder

13.04.2017    

Puschel macht bis kurz vor 22 Uhr seinen Rundgang. Draußen gibt es zu dieser Zeit noch einiges zu regeln.

Jemand da?

Jemand da?

Sucht er im Busch nach Mäusen oder anderen Katzen? Wahrscheinlich beides. Bis 22 Uhr muss Puschel wieder zu Hause sein. Das ist die Eisbahn in München Perlach, wo er sich gemütlich eingenistet hat.

Über meine ersten Begegnungen mit ihm habe ich bereits in einem Blog-Beitrag berichtet (zum Beitrag). In der kalten Zeit sah ich ihn meist in dem Gebäude des Eissportzentrums. Zum Ende der Eislaufsaison erwischte ich ihn draußen. Der März hatte schon einige etwas wärmeren Abende, so dass Puschel seine Erkundungen an der frischen Luft bis kurz vor Schließung der Eisbahn ausdehnte.

Von den Angestellten erfuhr ich einige weitere interessante Neuigkeiten über die Gewohnheiten des Hausbesetzers.

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Amateurfotografen und Profis –
Gursky hat bei einem Amateurfotografen gelernt

08.02.2017    

„Sind Sie Profi?“ Die Frage kommt für mich sehr überraschend. Auf der Eröffnung der von der Gesellschaft für Fotografie organisierten Ausstellung „100 Bilder des Jahres 2014“ stellt mir eine Besucherin diese eigentlich sehr einfache Frage. Ich antworte, dass ich seit fast 10 Jahren fotografiere, kein Geld damit verdiene und damit kein Profi bin.

Serie Lecker! / 2014

Serie Lecker! / 2014

Sie stellt dann einige Fragen zu der mit einem Preis prämierten Serie „Lecker!“. Ich erläutere wie ich zu dieser Serie gekommen bin und warum ich sie in dieser Art gestaltet habe.

Aus dem Heimweg erinnerte ich mich an die Frage, ob ich ein Profi sei. Ich hatte zwar prompt geantwortet, aber bei näherem Nachdenken fand ich, dass die Frage doch nicht so eindeutig zu beantworten ist.

Woran macht man die Unterscheidung von Hobby- und Profifotografen fest? An der Fotografie als Lebensgrundlage, einer institutionellen Ausbildung oder der Leistung? Schließlich hat Gursky seine erste Hochschulausbildung auch nur bei einem Autodidakten der Fotografie erhalten.

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